Chronik der Grundschule Hochbrück

Kurze Schulgeschichte

Seit 1950 gibt es in Hochbrück eine Schule. Da nach dem 2.Weltkrieg sehr viele Flüchtlinge nach Hochbrück gezogen waren, bauten die Hochbrücker Eltern eine Baracke zu einem Schulhaus um. Am Vormittag wurden in dem einzigen Klassenzimmer die Klassen 1 mit 4 und am Nachmittag die Klassen 5 mit 8 unterrichtet.


Im Jahre 1960 gingen 36 Kinder in die Grundschulklasse und 28 Kinder in die Hauptschulklasse. Als eine Firma in den Sechziger Jahren ein großes Getriebewerk und auch Wohnblöcke für ihre Mitarbeiter in Hochbrück errichtete, stieg die Zahl der Kinder sprunghaft an. Die Eltern beantragten den Bau eines größeren Schulgebäudes. Schon im September 1964 konnte die neue Schule bezogen werden. Es gab nun 3 Klassen: Eine kombinierte 1./2. Klasse mit 34 Schülern und eine kombinierte 3./4. Klasse mit 32 Kindern, sowie eine kombinierte 5.-8. Klasse mit 40 Kindern. Ab 1969 gingen die Hauptschüler in Garching in die Schule, die Hochbrücker Schule wurde eine reine Grundschule. In diesem Jahr gingen 33 Kinder in die 1.Klasse, 36 in die 2.Klasse, 33 in die 3.Klasse und 34 Kinder in die 4.Klasse. Kombinierte Klassen gab es nun keine mehr.

Nachdem die Schule nach fast 40 Jahren doch sehr renovierungsbedürftig war, entschied die Stadt Garching das Schulhaus in Hochbrück 2004 komplett zu sanieren und umzubauen. Für Kinder und Lehrkräfte begann eine Zeit der Veränderungen. So wurden im April 2004 Container aufgestellt, in denen die Schüler bis November unterrichtet wurden. Am 15. November desselben Jahres konnte das grundsanierte Schulhaus von Bürgermeister Manfred Solbrig und der Rektorin Angelika Fuchs eingeweiht werden. Schließlich wurden in den Jahren 2005 und 2006 noch ein großzügiger Werkraum und eine Einfachturnhalle angebaut. Für das Miteinanderlernen und das Zusammenleben wurde somit ein wunderbarer Raum geschaffen, in dem sich Schüler und Lehrer gleichermaßen bis zum heutigen Zeitpunkt wohlfühlen.